Veranstaltungsreihe zum Karl Barth-Jahr 2019

1919 erschien die erste Auflage eines epochemachenden Buchs: expressionistisch in der Sprache, kontrovers im Gehalt, gewaltig in der Wirkung. Karl Barth hat mit seinem radikalen theologisch-kritischen Denken den Geist seiner Zeit um den ersten Weltkrieg erfasst: Hin- und hergerissen zwischen Inferno und Taumel, Vernunft und Wahn, Zerstörung und Kreation, Lüge und Wahrheit. Dieses Gespür kostete ihn schließlich im Nationalsozialismus seine Professur und machte ihn später zu einer der bekanntesten Personen seiner Gegenwart – auch durch seine Äußerungen zu politischen Fragen. Vier Veranstaltungen nähern sich dem Phänomen Karl Barth zwischen radikal religiöser Sprache und Religionskritik, Sozialismus und Unpolitik und nicht zuletzt uns selbst und unserer Zeit.

Mo 04.11.2019, 19.30 Uhr
ebw

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