Martin Schnurr

Die Immunität von St. Stephan,

Das frühere Kunigundenviertel - ein besonderer Stadtteil rund um die Stephanskirche

Eine Besonderheit der Bamberger Stadtstruktur sind
die sog. „Immunitäten“. Bereits bei der Bistumsgründung
wurden die Bereiche um den Dom sowie
die Stifte St. Jakob, St. Gangolf und St. Stephan als
besondere Viertel mit den Wohnstätten der Stiftsherren
angelegt, die mit besonderen Rechten ausgestattet
wurden. Sie waren bis zu einem gewissen
Grade eigenständige Rechtsgebilde.
Im Straßenbild zeichnet sich bis heute um St. Stephan
diese Besonderheit ab, die Kurien der Stiftsherren
bilden ein repräsentatives Ensemble.
Die Wohnungen der Handwerker und Häcker, letztere
haben bis ins 19.Jahrhundert die angrenzenden
Weinberge bearbeitet, sind weitaus bescheidener aber
städtebaulich unverzichtbar. Noch im 18. Jahrhundert
wurde die Immunität als „Kunigundenviertel“
bezeichnet, worauf einige Hausbezeichnungen bis
heute hinweisen.

Fr 11.09.2020, 16.00 Uhr
ebw, Stephanshof, Stephansplatz 5, 96049 Bamberg
Teilnahme frei, Spenden erbeten.
bei der evangelischen Erwachsenenbildung unter info@eeb-bamberg.de erforderlich.

Referenten:
Ulrich Bauer-Bornemann, Steinbildhauer und
Steinrestaurator, seit 1992 Führung der Bauhütte Naumburg,
Vorsitzender des Kuratoriums der Welterbestiftung Bamberg,
wohnhaft am Stephansberg

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